FK Hansa Wittstock 1919 e.V.    

7. Spieltag - Landesklasse West 2010/2011

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Pritzwalker FHV 03 - FK Hansa Wittstock 1:1

Pritzwalker FHV: Boldt - Haak (46. Münch), Meschter, Stolz, Zielasko, Rohde, Zerbian (61. Luis), Pedde, Stendel, Wölfel (81. Obst)
FK Hansa Wittstock. Kevin Apitz - Benny Deutschmann, Felix Strothenk, Peter Techen, Jochen Meier (80. Thomas Frenz), Oliver Drott, Christopher Haak, Mathias Dannehl (76. Sergej Paschtschenko), Oliver Gießel, Stefan Wolter, Silvio Braun (68. Hannes Holtmann)
Tore: 0:1 Silvio Braun (27.), 1:1 Normen Rohde (78.)
Schiedsrichter: Chris Krassowski (Meyenburg)
Zuschauer: 372
Gelb-Rote Karte: Oliver Gießel (60.)

Viel Spannung beim Remis
Mit einem 1:1 im Nachholespiel der Landesklasse West trennten sich Pritzwalk und Hansa Wittstock vor 372 Zuschauern.
"In der ersten Hälte habe ich das konsequente Spiel in die Spitze vermisst. Wenn Pritzwalks Viererkette rausrückt, sollten die Bälle durchgesteckt werden", erklärte Wittstocks Trainer Jörg Lutter. Gefährlich wurde es in Minute sechs, als Wittstocks Jochen Meier einen Freistoß vors Tor zog und Matthias Dannehls Kopfball auf dem Tor landete. Auf der anderen Seite steckte Ronny Wölfel auf Kapitän Robert Vogt durch. Der aber scheiterte an Hansa-Torwart Kevin Apitz (27.).
Dann die Schlüsselszene für Pritzwalks Trainer Jan Kistenmacher: Schiedsrichter Chris Krassowski (Meyenburg) pfiff einen Freistoß gegen sein Team nach einem vermeintlichen Foul an Oliver Gießel. "Ich hab da eher einen Freistoß für uns gesehen", so Kistenmacher, der anschließend mitansehen musste, wie sein Torwart Marcus Boldt den freistoß von Dannehl an die Latte lenkte. Doch Hansas Silvio Braun setzte nach und köpfte ein (27.). Der Jubel war nicht verklungen, da lag der Ball im Hansa-Netz. Dannehl hatte Sebastian Stendel gefoult und Gelb gesehen. Heimspieler Christian Zielasko zog ab und traf. Doch der Ball war noch nicht freigegeben.
Nach dem Seitenwechsel wurde Pritzwalks Überlegenheit deutlicher. Nach drei Minuten testete Silvio Münch Apitz mit einem freistoß. Die Stimmung schwankte - auch an der Seitenlinie, als sich die beiden Trainer ein Wortgefecht lieferten. Kistenmacher, der als Reservetorwart auf dem Spielformular stand, erhielt Rot, Lutter musste aus dem Innenraum. "Das war eine verbale Entgleisung von mir", zeigte sich Kistenmacher reumütig. "Er hat sich entschuldigt. Das Ding ist für mich abgehakt", so Lutter.
Auf dem Platz ging es weiter hoch her. "Wir haben in der zweiten Halbzeit nur noch verteidigt", erklärte Lutter zum zunehmenden Druck des Gastgebers. Die Dossestädter lauerten auf Konter. Lutter: "Es hat aber der Gnadenstoß gefehlt." Die Möglichkeit durch Oliver Drott war da, als er eine Eingabe knapp am Pfosten vorbeiköpfte (50.). Auf der Gegenseite kam mit Luis neuer Schwung in die Partie. Er war es, der den Ausgleich vorbereitete. Nach Doppelpass mit Ronny Wölfel drang der Brasilianer in den Strafraum ein und legte für Normen Rohde auf, der den Ball über die Linie drückte (78.). In der Folge rannte Pritzwalk an, fand aber keine Lücke in der Wittstocker Abwehr. Und das, obwohl Hansa die letzten 30 Minuten nur noch zu zehnt war. Gießel hatte Gelb-Rot gesehen. (mw)


Brandenburger SC Süd 05 II - SG Eintracht Friesack 2:3

Brandenburger SC Süd 05 II: Conny Wieland, Tobias Nehls, Christian Aumann, Steffen Päch, Tom Mauersberger
SG Eintracht Friesack: Chriszian Brüggmann, Sven Nolle, Stefan Heckert, Christof Müller, Felix Wohlgethan, Roberto Meinecke, Sven Budig, Marc-Pierre Flohr, Andreas Kerger (89. Maximilian Scheibner), Matthias Meinecke (80. Dennis Bernhardt), Sebastian Nehls (70. Nils Thiemann)
Tore: 1:0 Soeren Knoop (20.); 1:1 Roberto Meinecke (Foulelfmeter, 35.); 1:2 Matthias Meinecke (55.); 1:3 Sebastian Nehls (65.); 2:3 Kevin Unger (80.)
Schiedsrichter: Dirk Bigesse (Potsdam)
Zuschauer: 55
Gelbe Karte: Conny Wieland, Tobias Nehls, Christian Aumann, Steffen Päch, Tom Mauersberger / Sven Nolle

Eintracht siegt in Brandenburg
Langsam aber sicher setzt sich die Friesacker Eintracht in der Spitzengruppe der Landesklasse West fest. Nach dem 3:2 (1:1)-Auswärtserfolg bei der Oberligareserve des BSC Süd 05 im Nachholspiel vom Wochenende rangieren die Fliederstädter mit nunmehr 16 Punkten aus 7 Spielen auf Platz 4 der Tabelle, nur 2 Punkte hinter dem Spitzenduo aus Premnitz und Nauen. So erwartet die Zuschauer am nächsten Wochenende ein echtes Spitzenspiel, wenn die Friesacker im heimischen Stadion den Tabellendritten aus Pritzwalk empfangen und mit Matthias Meinecke und Ronny Wölfel zwei der drei besten Torjäger der Landesklasse West aufeinander treffen. Mit seinem 10. Saisontreffer zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung hatte der Sturmführer der Eintracht auch in Brandenburg großen Anteil am umkämpften und nicht unverdienten 3. Auswärtssieg der laufenden Saison.Dabei hatte die Eintracht anfangs große Probleme. Es dauerte gut 25 Minuten und bedurfte einer Umstellung im Mittelfeld bis die Elf aus der Fliederstadt im Spiel war.
Die mit einigen Spielern aus dem Oberligakader verstärkten Gastgeber schlugen nicht nur die technisch feinere Klinge und hatten die etwas bessere Spielanlage sondern beherrschten anfangs auch Ball und Gegner. Insbesondere Tom Mauersberger und der trickreiche Steffen Päch waren von der Eintrachtdefensive kaum zu stellen. Folgerichtig gingen die Gastgeber nach einem sehenswerten Schuss von Sören Knoop nach 20 Minuten verdient in Führung.Doch die Eintracht fing sich und es gelang noch vor der Pause der Ausgleich. Roberto Meinecke verwandelte in der 35. Spielminute einen an seinem Bruder Matthias verwirkten Foulelfmeter sicher zum 1:1-Halbzeitstand.Nach dem Seitenwechsel stand die Eintracht dann hinten sicher und kam zu einigen guten Möglichkeiten, zumal die Gastgeber auch weiter nach vorn spielten und in der Hintermannschaft alles andere als sicher wirkten.Nach Pass des wieder in die Anfangself zurück gekehrten Stefan Heckert, konnte Matthias Meinecke in der 55. Spielminute abermals seinem Bewacher entwischen und erzielte den Friesacker Führungstreffer. Nur 10 Minuten später war es Sebastian Nehls der einen sauber gespielten Konter mit dem 3. Friesacker Treffer abschloss.Den nie aufgebenden Brandenburgern gelang in der 80. Spielminute nach einem Gewühl im Eintrachtstrafraum der Anschlusstreffer durch Kevin Unger und die Eintracht kam in den letzten 10 Minuten noch unter Druck. Die hektische Schlussphase hätten sich die Spieler aus der Fliederstadt aber durchaus ersparen können, wenn sie die sich im Spielverlauf mehrfach ergebenden Kontermöglichkeiten konzentriert ausgespielt hätten. So musste man bis zum Schlusspfiff um den 3. Auswärtssieg der Eintracht bangen. Beinahe hätte es noch den 3. Gegentreffer gegeben, doch der Angreifer des BSC Süd konnte kurz vor Schluss die sich ihm bietende Gelegenheit glücklicherweise nicht nutzen. So brachte die Eintracht aus Friesack den Brandenburgern nicht nur die 2. Heimniederlage der laufenden Saison bei, sondern kann sich auch über den besten Saisonstart seit ihrer Landesklassenzugehörigkeit freuen. (mh)


SV Rot-Weiß Gülitz - VfL Nauen 2:4

SV Rot-Weiß Gülitz: Michael Czeranski, Oliver Varchmin, Martin Rogge, Dennis Meier (83. Stephen Wiede), Torben Wiede, Tony Hoppe (61. Christoph Minow), Marcel Teske, Nico Krüger, Andy Wolgast, Patrick Gruel, Marvin Guthke (83. Andreas Hoppe)
Kader: Oliver Bartel, Martin Dolling
VfL Nauen: Daniel Rademacher, Dennis Schmidt, Peter Schäfer, René Kalbitz, Sebastian Buge, Tim Hoffmann, Jan Schönnebeck, Pierre Gröger (44. Michael Bol), Kevin Oellermann, Lars Halt, Mathias Krone (69. Marvin Zeller)
Kader: Rene Oschmann
Tore: 0:1 Jan Schönnebeck (20.); 0:2 Jan Schönnebeck (35.); 1:2 Andy Wolgast (73.); 1:3 Marvin Zeller (83.); 1:4 Marvin Zeller (89.); 2:4 Patrick Gruel (90+2.)
Schiedsrichter: Rene Papajewski (Brandenburg)
Zuschauer: 90
Gelbe Karte: - / Tim Hoffmann (5., gesperrt) (32.)

Eine 2:4-Heimpleite kassierten die Kicker vom SV Rot-Weiß Gülitz am 7. Spieltag gegen den favorisierten VfL Nauen. Während sich die die ohne Keeper Mario Bock und den verletzten Deny Teske angetretenen Prignitzer auf Rang 12 in der Tabelle einordneten, schob sich der VfL auf den zweiten Tabellenplatz.Bis Mitte der ersten Halbzeit ergaben sich für beide Teams keine herausgespielten Möglichkeiten. Nach einem Einwurf löste sich Gäste-Kapitän Schönnebeck geschickt und traf per Kopf zum 0:1. Beide Teams agierten auch danach fast nur mit langen Bällen in die Spitze, was für keine Torgefahr sorgte. Auch das 0:2 fiel wie aus dem Nichts. Nach einem Einwurf legte der Gästestürmer den Ball gekonnt in den Rückraum des Strafraums, wo sein Mitspieler freihstehend per Flachschuss einnetzte. Den einzigen Torschuss der Gastgeber gab Martin Rogge in der 35. Minute ab. Auch nach der Pause fanden die Gülitzer keine Mittel gegen die gut organisierte Gäste. Stattdessen ergaben sich nun klare Chancen für den VfL, der jedoch Schwächen im Abschluss zeigten. In der 72. Minute gelang Andy Wolgast nach einem langen Ball von Torben Wiede mit einem Lupfer über den herauseilenden Gästekeeper der 1:2-Anschlusstreffer.Dieses Tor setzte bei den Gastgebern nochmals Kräfte frei. In dieser Phase schnürten die Rot-Weißen die Nauener erstmals in die eigene Hälfte ein. Doch mitten in diese Druckphase kassierte die Fügner-Elf das vorentscheidende 1:3. Wie schon bei den ersten beiden Gegentreffern agierte die Gülitzer Hintermannschaft im Tiefschlaf. Kurz zuvor sorgte ein Weitschuss von Patrick Gruel für Aufsehen, als der Ball von der Unterkante der Latte wieder ins Feld sprang. Die Gülitzer spielten weiter offensiv. Die Lücken nutzten die Gäste und erzielten nach einem Konter ihren vierten Treffer (87.). Das letzte Tor konnten die treuen Anhänger der Rot-Weißen dann in der Nachspielzeit bejubeln, als Gruel eine Ecke direkt zum 2:4-Endstand verwandelte.
toho

Die Kicker vom VfL Nauen haben ihre erste Saisonniederlage vor einer Woche beim SV Falkensee-Finkenkrug offensichtlich gut verdaut. Denn am Sonnabend kehrten sie mit einem 4:2 (2:0)-Auswärtssieg bei Aufsteiger Rot-Weiß Gülitz wieder zurück. Da das Spiel des vorherige Spitzenreiters Pritzwalker FHV gegen Hansa Wittstock verlegt wurde, stehen die Nauener in der Landersklasse-Staffel West nun mit 18 Zählern auf Platz zwei hinter der punktgleichen Vertretung von Chemie Premnitz.Wie sehr Kapitän und Spielmacher Jan Schönnebeck den Nauenern in der vorigen Woche im Derby bei den Falkenseern fehlte, zeigte sich in Gülitz in der ersten Halbzeit. Da schoss Schönnebeck mit zwei Treffern nach Vorarbeit von Tim Hoffmann (20.) und Kevin Oellermann (35.) in Führung. „Da haben wir Gülitz ganz klar im Griff gehabt. Wir haben es nur versäumt, das 3:0 und 4:0 nachzulegen und dem Gegner endgültig den Todesstoß zu versetzen“, sagte VfL-Trainer Wladimir Siverin.So bauten die Nauener unfreiwillig den Gastgeber wieder auf. Zudem verletzte sich VfL-Angreifer Pierre Gröger ohne gegnerische Einwirkung (wahrscheinlich Muskelfaserriss) und die Gäste kamen aus dem Rhythmus. Ein Stellungsfehler in der Nauener Abwehr führte zum Anschlusstreffer von Andy Wolgast (73.). „Da haben wir uns das Leben selbst unnötig schwer gemacht“, so Siverin.Der Nauener Trainer bewies dann aber mit der Einwechslung von Marvin Zeller für Mathias Krone ein gutes Händchen. In der 83. Minute traf Zeller nämlich per Kopf zum 3:1 für die Nauener und sorgte für die Spielentscheidung.Anschließend wurde Gülitz dann klassisch ausgekontert. Lars Halt hätte es in der 89. Minute selbst machen können, aber er legte noch auf Zeller ab, der beim 4:1 seinen zweiten Treffer erzielte. Die Gastgeber kamen durch einen direkt verwandelten Eckball von Patrick Gruel in der Nachspielzeit noch zur Resultatsverbesserung. „Im Großen und Ganzen war es ein verdienter Sieg für uns auf dem kleinen Platz in Gülitz, wo andere Mannschaften sicher noch ihre Schwierigkeiten bekommen werden“, sagte Wladimir Siverin. (ae)


FSV Germendorf - FSV Veritas Wittenberge/Breese 1:3

Tore: 0:1 Norman Hurlbrink (Foulelfmeter, 12.); 1:1 ; 1:2 (Eigentor); 1:3 Christian Münster
Schiedsrichter: Felix Peisler (Brandenburg)

„Es war ein hartes Spiel“, resümierten die Fußballer von Veritas Wittenberge/Breese nach ihrem 3:1 (2:1)-Auswärtserfolg in der Landesklasse gegen Germendorf am Sonnabend. Gleich nach dem Anpfiff erspielte sich Veritas erste Chancen. Das 1:0 (12.) durch Norman Hurlbrink fiel allerdings nicht aus dem Spiel heraus, sondern vom Elfmeterpunkt. Per Sonntagsschuss glich Germendorf aus – brachte Veritas kurz darauf per Eigentor aber wieder in Front. Nach der Pause verwaltete der Gast die Führung. Germendorf warf alles nach vorn, traf aber nicht mehr. Nach Gelb-Rot für Germendorfs Libero markierte Christian Münster das 3:1. sp


SV 90 Fehrbellin - SV Empor Schenkenberg 1:3

Tore: 0:1 Christian Pietzsch (30.) ; 0:2 Danny Noak (44.); 1:2 Enrico Pfefferle (Foulelfmeter, 60.); 1:3 ???
Schiedsrichter: Tobias Starost (Plattenburg)

Auch gegen ein schwaches Team aus Schenkenberg verteilten die Fehrbelliner Geschenke und mussten eine erneute Heimpleite hinnehmen. „Es ist immer das Gleiche, vorn treffen wir nicht und hinten schlucken wir dumme Gegentore“, grummelte Fehrbellins Trainer Holger Engler.Fehrbellin begann nervös und schon in der zweiten Minute sauste ein Schenkenberger Freistoß am Fehrbelliner Tor vorbei. Nach 15 Minuten pendelte sich die Partie ein, beide Teams glänzten nicht mit Kombinationsfußball, so gab es keine Torchancen. Dann leitete Thomas Pietrus einen der wenigen guten Eingriffe ein, doch Henrik Müller scheiterte allein vor dem Gästetorwart. Nur wenig später traf Nico Nimz nur die Latte. Da ahnten Zuschauer und Trainer schon Schlimmes. Und wirklich, Schenkenberg ging durch ein kurioses Tor in Front. Bei einem Pass in die Tiefe rief Heimkeeper Henrik Pöhls laut: „Torwart“, doch Martin Herrmann rutschte in den Pass und fälschte den Ball ab, Pöhls kam nicht an den Ball und ein Schenkenberger schob ein. Nur wenig später krachte ein toller Freistoß von Enrico Pfefferle an die Latte. „Uns fehlt aber auch das Glück“, klagte SV 90-Betreuer Norbert Zarte. Und es kam noch schlimmer, als sich Dennis Kasiske (44.) bei einem Ball verschätzte, traf Schenkenberg zum 0:2.Die Fehrbelliner waren noch mehr verunsichert, es lief immer weniger zusammen. Nach einem erneuten Abwehrpatzer hatte Schenkenberg (57.) wieder eine klare Chance. Doch plötzlich entschied der Schiri nach einem Zweikampf auf Elfmeter für Fehrbellin. Der beste Fehrbelliner, Pfefferle traf sicher zum 1:2 (60.). Nun zeigte die Heimelf Moral, bekam die Partie in den Griff, drängte den Gast in seine Hälfte. Doch eine schöne Aktion von Enrico Pöhls beendete der Gästetorwart reaktionsschnell. Fehrbellin drängte, mehrmals brannte es lichterloh vor dem Gästetor, doch der Ausgleich wollte nicht fallen. Die Gäste hatten nun klare Konterchancen. Mehrmals verhinderte Torwart Pöhls mit tollen Paraden eine Entscheidung zugunsten der Gäste. Als Fehrbellin in der Schlussphase alles auf eine Karte setzte, gelang den Gästen aber doch das 1:3. „Fast alle spielen weit unter ihrer Form, haben nach den vielen Niederlagen kein Selbstvertrauen, kein Vergleich mehr mit der Aufstiegssaison. Dazu kommen die Ausfälle wichtiger Spieler und da reicht es einfach nicht“, so Engler. (rom)


Löwenberger SV - SV Falkensee-Finkenkrug II 0:0

Löwenberger SV: Florian Jäger, Alexander Schwarz, Jörn Lindemann, Robert Glass, Romano Rykowski, Sebastian Naujoks, Dennis Wilke, Max Reinhardt (61. David Degener), Mathias Feiler (73. Tim Scheska), Maximilian Koch, Sebastian Tomczyk (61. Hendrik Ludwig)
SV Falkensee-Finkenkrug II: Stefan Franke, Alexander Stach, Patrick Nofz, Thomas Geisler, Florian Jäger (67. Martin Fröbel), Ronny Hansen, Robin Ludwig, Andreas Kamradt (46. Roland Voigt), Jan Steffens, Stefan Romeis, Philipp-Morris Güttner
Tore: Fehlanzeige
Schiedsrichter: Michael Path (Perleberg)
Zuschauer: 45
Gelbe Karte: Jörn Lindemann (17.), Sebastian Naujoks (3.) (33.), Dennis Wilke (71.), Hendrik Ludwig (2.) (79.), Robert Glass (3.) (85.) / Martin Fröbel (70.)

Nullnummer mit Ausfällen/FF II spielt 0:0 in Löwenberg / Verletzungspech bei den Falkenseern
Nach dem Abpfiff des Auswärtsspiel der zweiten Mannschaft des SV Falkensee-Finkenkrug beim Löwenberger SV in der Fußball-Landesklasse West blieb der Spielberichtsbogen in der Spalte Torschützen unausgefüllt. Dafür wurde nach dem torlosen Remis die Rubrik Sportunfälle fast vollständig ausgeschöpft.Gleich vier Spieler bei den Falkenseern zogen sich Verletzungen zu. Am schwersten traf es den eingewechselten Martin Fröbel, der mit Verdacht auf Bänderschäden im Knie nicht weiterspielen konnte. Dazu humpelten nach Spielende Ronny Hansen, Alexander Stach sowie der mit einer schönen Beule am Sprunggelenk versehene Patrick Nofz vom Feld des Löwenberger Waldstadions.
„In der Endphase kam ich mir an der Seite eher vor wie ein Sanatoriumsleiter als Trainer“, befand Stefan Göde, der immerhin auch in seinem dritten Spiel als FF II-Coach ungeschlagen blieb. Seine zum Schluss auf dem Zahnfleisch kriechende Mannschaft hatte allerdings auch das Glück, dass der Löwenberger David Degener seine zwei großen Chancen nebens Tor setze (85., 87.) und der fehlerlose FF II-Torwart Stefan Franke zuvor gegen Matthias Feiler glänzend parierte (64.).Zu diesem Zeitpunkt hätten die havelländischen Gäste bei kaltschnäuzigerer Chancenverwertung durchaus führen können wenn nicht sogar müssen. Zweimal verweigerte Angreifer Morris Güttner jeweils kurz vor und nach der Pause den Torjubel. Zunächst schoss er, nachdem er den Ball seelenruhig am Fünfmeterraum annehmen konnte, den Löwenberger Keeper Florian Jäger an (41.). Anschließend setzte Güttner die präzise Flanke vom namensgleichen Falkenseer Linksaußen Florian Jäger nebens Tor (51.).Bis auf einen das Ziel knapp verfehlenden Fernschuss von Fröbel (68.) für die Falkenseer und einem ebenso nah vorbei streifenden Volleyschuss der Löwenberger spiegelte das Endergebnis auch das Spiel wider. „Eigentlich kann ich mit dem Punkt auf Grund der Personalsituation recht gut leben. Mit der Einschränkung, dass die Verletzung von Martin hoffentlich doch nicht so schlimm ist wie befürchtet und dass alle anderen Spieler ihre Verletzungen möglichst schnell auskurieren“, so Göde, dessen Team durch den fünften Saisonpunkt erstmalig über dem Abstiegsstrich steht.
Christian Wulf


SV Kloster Lehnin - SSV Einheit Perleberg 5:3

Tore: 0:1 Norman Will (20.); 0:2 Tino Huneck (32.); 1:2 Stefan Schultze (35.); 2:2 Norman Seidel (45+2.); 3:2 Thomas Geske (57.); 4:2 (59.); 5:2 (67.); 5:3 Björn Bauersfeld (90.)
Schiedsrichter: Andreas Mattes (Friedrichsthal)

Mit einer 3:5 (2:2)-Niederlage kehrte am Sonnabend die Landesklasse-Elf des SSV Einheit Perleberg aus Lehnin heim. Unterm Strich entwickelte sich eine Partie, in der eine Stunde lang alles möglich war und in der am Ende der SV Kloster Lehnin dank seiner besseren Chancenverwertung als Sieger vom Platz ging. Das erste Achtungszeichen setzten die Klosterbrüder in der fünften Minute mit einem Freistoß, der das Einheit-Gehäuse knapp verfehlte. Perleberg antwortete keine zwei Minuten später mit einer schönen Einzelleistung, doch auch Sebastian Holtz schoss knapp am Tor vorbei. Danach bemühten sich beide Mannschaften das Spiel zu machen. In der 20. Minute fiel dann der erste Treffer. Björn Bauersfeld schickte eine lange Flanke auf Norman Will und der vollendete per Kopf zum 1:0 für Einheit. Knapp in Führung bauten die Perleberger diese dann auch aus. Der Lehniner Keeper faustete eine Flanke von Christian Becken nur weg, Tino Huneck zog aus 20 Metern ab und das Leder landet ein zweites Mal im Gehäuse der Klosterbrüder (32.). Diese gaben sich nicht auf und bemühten sich um ein prompte Antwort. Nur drei Minuten später hatte Stephan Schultze auf 1:2 verkürzt. Die Lehniner blieben dran. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit (45. +2) gelang Normann Seidel mit einem Schuss aus 25 Metern der Ausgleich. In der zweiten Halbzeit spielten die Lehniner erfolgreicher. Nach einem Freistoß aus 30 Metern gelang Tomas Getke das 3:2 (57.) Nur zwei Minuten später lag Lehnin mit 4:2 vorn. Die Klosterbrüder blieben am Drücker, doch sie brauchten noch drei Chancen, um ihren Vorsprung auf drei Tore zu erhöhen (67.). In den letzten zehn Minuten kamen die Perleberger wieder besser ins Spiel. Doch zunächst behindern sich Bauersfeld und Martin Behrend beim Torschuss gegenseitig (80.) und dann (85.) schoss Will knapp übers Tor. In der Schlussminute fälschte Bauersfeld eine Ablage von Will auf Becken ins Lehniner Tor zum dritten Treffer für die Perleberger ab. Einheit muss sich mehr und mehr mit einem zweistelligen Tabellenplatz anfreunden. (ep)


SV Eiche 05 Weisen - TSV Chemie Premnitz 0:2

SV Eiche 05 Weisen: Stephan Wild, Michael Klahs, Steffen Muhs, Christopher Arich, Toni Schneider (70. Gordon Amling), Patrick Jendretzke, Benjamin Schulz, Kevin Kühn, Danny Menke (28. Patrick Dieckhoff), Christian Hoppe, Sergej Kutowoj (76. Matthias Kardel)
Tore: 0:1 Björn Stuhlmacher (67.); 0:2 Michelle Schröder (88.)
Schiedsrichter: Fabian Schulte (Lögow)

Auch nach dem 7. Spieltag steht der SV Eiche 05 Weisen weiter tief im Tabellenkeller der Landesklasse West. Trotz einer couragierten Mannschaftsleistung mussten die Eichen eine 0:2-Heimniederlage gegen den TSV Chemie Premnitz einstecken. "Ich bin, trotz der Niederlage, mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden", stellte Eiche-Coach Ronald Hohn nach Spielschluss fest. "Kämpferisch ist die Mannschaft bis an die Leistungsgrenze gegangen. Wenn wir immer so spielen werden wir unsere Punkte noch holen."Von Beginn an bestimmte Weisen das Spiel und ließ dem favorisierten Gast wenig Spielraum. Zwingende Chancen waren in den ersten zehn Minuten Mangelware. Die Premnitzer hatten durch Freidank ihre erste Chance, doch der Gästespieler verzog frei vor dem Tor (11.). Kurze Zeit später spielte Kevin Kühn den Ball Patrick Jendretzke den Lauf und dieser flankte in den Strafraum, aber Kutowoj konnte ihn per Kopf nicht im TSV-Gehäuse unterbringen. Und die Weisener setzten weiter nach, hatten durch Kutowoj und Menke eine Doppelchance (15.). In der 17. Minute die größte Möglichkeiten für die Eichen. Kutowoj wurde auf der rechten Seite mit einem langen Ball bedient und spielte den Ball quer in den Strafraum, fand aber keinen Abnehmer. Weitere Chancen durch Schneider, Schulz blieben ohne Erfolg. "Man muss auch mal seine Chancen nutzen, mal in Führung gehen", haderte Ronald Hohn später mit der mangelnden Chancenverwertung bei seinem Team.In der 30. Minute stockte den Weisener Fans kurz der Atem: Premnitz setzte sich über die rechte Seite durch und spielte den Ball quer in den Strafraum, doch Eiche-Torwart Stephan Wild bekam gerade noch die Fingerspitzen an den Ball. Nur fünf Minuten später lag die Eiche-Führung in der Luft. Nach Freistoß von Toni Schneider verlängerte Benjamin Schulz den Ball per Kopf. Ein Premnitzer klärte per Fußspitze und der Ball landete nur knapp über der Torlatte. Mit Beginn der zweiten Halbzeit kam Premnitz besser ins Spiel und setzte Eiche gehörig unter Druck. Die Gäste nutzten nun die sich, auch bedingt durch die nachlassenden Kräfte der Eichen, bietenden Freiräume und bauten gekonnt ihr Spiel auf. Nach einem Freistoß stand Stuhlmacher frei und netzte per Kopf zur 0:1-Führung (67.) ein. Eiche versuchte mit frischen Kräften noch einmal ins Spiel zurückzufinden, klare Torchancen ergaben sich aber nicht. Die Gäste nahmen das Spiel in die Hand und konterten die Eichen mehrfach aus. Mehrfach stand Torwart Wild im Brennpunkt des Geschehens und verhinderte zunächst einen höheren Rückstand. Kurz vor Spielende dann die Entscheidun: einen, von Patrick Dieckhoff lang in den Strafraum der Premnitzer geschlagenen Ball wehrten die TSVer ab und nutzten die Chance zu einem Konter. Die aufgerückte Weisener Abwehr kam nicht schnell genug nach und Michelle Schröder ließ sich die Chance zum 0:2-Endstand nicht nehmen.
Mike Zernikow/togo