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| FK Hansa Wittstock 1919 e.V. |
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Spielberichte Saison 2003/2004
Sieg wäre verdient gewesen Die Hansa-Frauen traten das erste Mal ein Spiel in Unterzahl an und zeigten Moral. Mit nur 8 Spielerinnen sowie dem Torwart schlugen sich die Frauen über die ganzen 90. Minuten achtbar aus der Affäre. Die Moral der Gastgeber war zwar am Anfang niedergeschlagen. In der 13. Minute gab es einen Freistoß für die Gäste der SG Willmersdorf. Die Position war gefährlich. Ersatz-Torfrau Ramona Baumann stand noch nicht auf ihren Posten und der Ball lang schon im Netz. Aber die Wittstockinnen gaben nicht auf. Sie erkämpften sich mehr Torchancen als in den allen anderen Spielen. Marita Buchert hatte die größte Chance. Als ihr Schuss in der 22. Minute an die Latte prallte. Die Torfrau schlug den Ball irgendwie ins Aus. Doch ein Tor wollte Hansa einfach nicht gelingen. Die SG Willmersdorf hatte in der Abwehr einiges zutun. Aber auch Hansa´s Hintermannschaft ließ den Gegner viel zu viel Freiraum. Doch Antje Rätke und Steffi Brechlin schlugen die Bälle sofort nach vorne. In der zweiten Halbzeit ließen bei beiden Mannschaften die Kräfte sichtlich nach. Doch das Spiel schien noch nicht geklärt. Bei den Angriffen der Gäste hatten die Wittstockerinnen Glück, denn fast alle Flanken der Gäste gingen ins Aus. Nach vorne konnte Hansa nur vereinzelt, aber gefährlich werden. Hansa: Baumann, Rätke, Berlin, Neumann, Babies, Frey, Buchert, Brechlin, Boardman |
Hansa Wittstock : SSV Nonnendorf Wittstock. Nur sieben Tage nach der eigentlichen Ansetzung wurde die Partie des 12. Spieltages der Landesliga zwischen dem aktuellen Schlusslicht und dem Tabellenvierten aus Nonnendorf nachgeholt. Nur dank des großen Kaders konnten die SSV-Damen die kurzfristigen Ausfälle kompensieren. Sehr torreich ging es dann in der Partie selbst zu. Besonders die erste Viertelstunde hatte es in sich. Es entwickelte sich eine recht turbulente Partie. Hansa Wittstock glich zweimal (Sandy Babies) die Führung der Nonnendorferinnen aus, doch dann waren die Gastgeberinnen mit ihrer Kraft am Ende. Die Begegnung wurde recht einseitig. Der Ball flog fast nur noch in Richtung Hansa-Gehäuse. 2:5 stand es zur Pause und 2:9 hieß es am Ende. |
Einseitiger Test
Im letzten Vorbereitungsspiel empfingen die Sieversdorferinnen die in die Landesliga aufgestiegenen Damen des FK Hansa Wittstock und setzten sich in einer einseitigen Partie 6:0 durch. Die Gastgeberinnen bestimmten das Spielgeschehen. Großes Manko waren die vielen ausgelassenen Chancen. Katja Wojahn und Jessica Jüling hätten den Torreigen früh eröffnen können, doch es dauerte 18 Minuten bis zum ersten Treffer: Als Veronika König von einer Wittstocker Abwehrspielerin angeschossen wurde, landete der Ball im Netz. Auch im zweiten Abschnitt spielte sich das Geschehen fast ausschließlich in der Wittstocker Hälfte ab. Lediglich in der 51. Minute, als Sandy Babies allein aufs Sieversdorfer Tor zurannte, war Hansa einem Treffer nahe. Doch Silke Wöllmann hielt. Veronika König brachte Sieversdorf 2:0 in Front (56.). Jühling (60.) und erneut König (62.) erhöhten auf 4:0. Die Gäste bauten immer mehr ab. Von einer Vielzahl weiteren Torchancen nutzte König zwei zum 6:0 Endstand (76./87.).
Hansa: Beelitz, Babies, Berlin, Baumann, Zerbian, Schurmann, Drogies, Neumann, Rätke, Rossow, Buchert (Brechlin) |
Erster Test ging unentschieden aus Am vergangenen Wochenende fand in Wittstock das erste Vorbereitungsspiel der Frauen gegen die Mannschaft aus Brandenburg statt. Die Frauen von Hansa sind auf die Brandenburgerinnen erst einmal getroffen und da gab es eine große Niederlage. Bei den hitzigen Temperaturen waren sich die Trainer einig, eine Spielerin mehr auf den Platz zu stellen (1:7). Die Brandenburgerinnen waren sehr laufstark und ihr Zusammenspiel klappte einfach besser als bei den Gastgeberinnen. Ein grober Abwehrfehler von M.Rossow, brachte die Gäste in Führung. Jedoch hielten die Hanseatinnen dagegen. Tina Schmidt konnte im Anschluss den Ausgleich erzielen. Die Kräfte ließen sichtlich nach und das Spiel wurde körperbetonter. Vor der Pause erhöhten die Gäste auf 2:1. Die bis dahin, die klar die bessere Mannschaft waren. Mit dem Pausepfiff konnte Jana Schlumbach durch einen Pass von Tina Schmidt das 2:2 - Halbzeitergebnis erzielen. Nach der Pause spielten die Frauen von Trainer Michael Drogies ruhiger und konzentrierter. Es gab jetzt nicht mehr so viele Fehlpässe. Jeder Ball wurde wieder zurück erkämpft. Die BSRK-Frauen fanden nur schwer ins Spiel zurück. Aber den Frauen des FK Hansa Wittstock blieb der Führungstreffer unverdient. Wiederrum durch einen Abwehrfehler erhöhten aus einer unscheinbaren Situation die Gäste auf 2:3 und nur 5 Minuten später auf 2:4. Jetzt wurde die Mannschaft umgestellt. Michaela Rossow wurde nun offensiv und erzielte das 3:4 und 4:4 für ihr Team. Hansa: Beelitz, Zerbian, Brechlin, Hahs, Berlin, Rossow, M. Buchert, K. Buchert, Schmidt, Babies, Schlumbach |
Neuling in der Landesliga Frauen
Frauen, FK Hansa Wittstock: Hinrunde so gut wie möglich überstehen Die Frauen des FK Hansa Wittstock müssen in den sauren Apfel beißen, denn im Fußballkreis Ostprignitz-Ruppin gibt es keine Spielklasse für Frauen mehr. Eigentlich wollten die Frauen im FK Oberhavel mitspielen, aber die Mannschaften aus dem Fußballkreis wollten nicht nach Wittstock reisen - zu weit. Die zweite Möglichkeit wäre noch die Prignitz, aber momentan sind da nur drei Mannschaften im Spielbetrieb. Also heißt es in der neuen Saison für die Hansa-Frauen, die Hinrunde in der Landesliga so gut wie möglich bestehen. Denn im Moment hat die Mannschaft nur 14 Spielerinnen und das ist eindeutig zu wenig. Zur Zeit laufen zwar noch intensive Gespräche mit einigen Spielerinnen, was am Ende aber rauskommt - werden wir sehen. In der Rückrunde stoßen fünf B-Juniorinnen zur den Frauen und werden die Mannschaft auffrischen. In der Landesliga werden neun Mannschaften um den Aufstieg in die Verbandsliga kämpfen. Der FK Hansa Wittstock rechnet sich in der ersten Saison nicht viel aus. "Wenn alle Spielerinnen ihr Leistungsvermögen in jedem Spiel abrufen können, dann rechne ich mit Platz 4 oder 5 am Ende der Saison", sagte Trainer Thomas Ehlert. Thomas Ehlert übernahm die Mannschaft erst im Juni diesen Jahres. "Ich werde die Mannschaft komplett umstellen. Ich glaube, in vielen Spielerinnen steckt viel mehr als sie bis jetzt immer gezeigt haben". |
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