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Jedes Jahr birgt neue Herausforderungen – dies wird auch im kommenden Jahr nicht anders sein! Doch bevor wir gemeinsam das Neue bewältigen, sollte Zeit für Besinnlichkeit und Behaglichkeit sein. Ich wünsche ein Frohes Fest und eine genussreiche Zeit
Ihr Vereinspräsident Thomas Krieglstein
Neuer Trikot-Sponsor
Sparkasse engagiert sich in der Region - Hansa sagt Danke Schon seit Jahren ist die Sparkasse Ostprignitz-Ruppin verlässlicher Partner, insbesondere bei der Förderung des Nachwuchses beim FK Hansa in Wittstock. Jetzt hat sie die Landesklassenmannschaft neu eingekleidet. Präsident Thomas Krieglstein bedankte sich im Namen aller Mitglieder des Vereins für die langjährige und verlässliche Unterstützung beim Wittstocker Geschäftsstellenleiter Dirk Blume.
Unzählige Erfolge gefeiert
Empfang des zweitgrößten Vereins im Landkreis anlässlich der Gründung vor 90 Jahren (16.02.2009) WITTSTOCK Hans-Jürgen Goldberg ist kein Mann der großen Worte. Länger als drei Minuten dauern seine Reden normalerweise nicht. Aber zum Empfang aus Anlass des 90-jährigen Vereinsbestehens musste er eine Ausnahme machen, immerhin ist er der Präsident des FK Hansa Wittstock. „Das wird die längste Rede, die ich je gehalten habe.“ Dabei beschränkte sich Hans-Jürgen Goldberg im Wesentlichen auf die vergangenen zehn Jahre. Natürlich vergaß er nicht, zu erwähnen, dass mit 90 Jahre Hansa auch 90 Jahre organisiertes sportliches Geschehen in Wittstock verbunden sind. Rein zahlenmäßig hat der Verein in den zurückliegenden zehn Jahren einen erheblichen Mitgliederzuwachs zu verzeichnen. 1999 waren es um 300 Sportler in den drei Abteilungen Fußball, Handball und Kegeln. Aktuell stehen 547 Menschen in der Mitgliederkartei, davon 312 Kinder und Jugendliche. Goldberg: „Das sind 312 Kinder und Jugendliche, die nicht in der Buswartehalle sitzen.“ Diese Zahlen seien ein Indiz für die Attraktivität des zweitgrößten Vereins im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Der Vorstand hat ausgerechnet, wie viel ehrenamtliche Arbeit die mehr als 50 Übungsleiter, Betreuer, Schiedsrichter und Ordner so im Jahr leisten. 1965 Tage kommen da zusammen – für jeden einzelnen im Durchschnitt 37 Tage, und das alles unentgeltlich. Dafür gab es einen großen Applaus von den anwesenden aktiven und ehemaligen Sportlern, von Politikern und von Gästen aus den anderen Vereinen. Besonders stolz ist Goldberg auf die unzähligen Erfolge des Nachwuchses. „Im Fußball spielten wir in allen Klassen von der Babyliga bis zu den A-Junioren immer in den höchsten Ligen des Landes Brandenburg.“ In der Saison 2005/2006 gelang den A-Junioren gegen Energie Cottbus der Landespokalsieg. Und dann zählte Goldberg auf, gegen wen die Wittstocker Fußballer bereits gespielt haben: Werder Bremen, Energie Cottbus, Hertha BSC, BFC Dynamo, FC St. Pauli, Eintracht Braunschweig, FC Carl Zeiss Jena und viele andere namhafte Mannschaften gehörten dazu. Erfolgreich waren auch die Handballer, die in der Oberliga Brandenburgs gut mithalten konnten. Als „beachtlich“ wertete der Vereinspräsident die Aufbauarbeit in der noch jungen Abteilung Schwimmen. Übungsleiterin Petra Thiesen verstehe es mit viel Geschick, Kinder für den Schwimmsport zu begeistern, und die Erfolge ließen nicht auf sich warten. Auch die Kegler mischen seit Jahren erfolgreich in der Regionalliga Wittstock / Pritzwalk mit. „Vordere Plätze sind ein Muss für sie.“ Die Damen der Gymnastikabteilung betreiben ihren Sport eher unspektakulär, sie treffen sich wöchentlich, um sich mit Spaß fit zu halten. Besonders erwähnte Goldberg die erfolgsverwöhnten Fußball-Damen. Titel der letzten Jahre sind unter anderem: Hallenkreismeister, Vizemeister und Pokalsieger Westhavelland 2007/2008, ostdeutscher und deutscher Beach-soccermeister 2008 und die Teilnahme als Deutschlands Vertreter am European Championchip 2008 in Spanien. Vereinspräsident Hans-Jürgen Goldberg wies auch die zur Verfügung stehenden Sportstätten hin, ohne die ein erfolgreiches Vereinsleben nicht möglich ist. Vieles wurde nach der Wende geschaffen. Mit großem Aufwand wurde zum Beispiel das Gebäude der ehemaligen Badeanstalt für die Bedürfnisse des Vereins umgebaut. Die Handballer nutzen die neue Stadthalle. Das jüngste große Projekt, die Überdachung der Zuschauertribüne, ist so gut wie abgeschlossen. Die Einweihung wird der nächste wichtige Termin im Festjahr sein. Karl Gärtner, der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, bedankte sich in seiner Rede für die aufopferungsvolle Arbeit, die in dem Verein geleistet werde. Er erwähnte insbesondere die Sponsoren, die immer wieder Mannschaften einkleiden oder für den Transport der Sportler zu den Wettkämpfen sorgen. Und er sicherte dem Verein die weitere Hilfe der Stadt zu. Auch dafür gab’s viel Applaus. (Quelle: MAZ-Uta Köhn) |
Hansa Wittstock wird 90 Jahre alt / Ausstellung mit Rückblick und Ausblick (12.02.2009)WITTSTOCK Der Vorstand vom FK Hansa Wittstock hat sich auf viele Besucher eingestellt, die morgen am späten Nachmittag zum Gratulieren kommen werden. Wenn man 90 Jahre alt wird, ist auch nichts anderes zu erwarten. Seit gestern sind die Sportler und Mitglieder vom Vereinsvorstand dabei, den großen Rathaussaal festlich einzurichten. Und dabei beschränken sie sich nicht allein aufs Stühlerücken. Auf mehreren großen Tafeln, die auf der linken Seite im Rathaussaal aufgestellt sind, lässt der Verein die 90-jährige Geschichte Revue passieren, stellt die einzelnen Sektionen vor und wagt einen Ausblick in die Zukunft. Angefangen als „Hansa“ wechselte der Verein nach dem Krieg den Namen in „Lok“ und mit dem Wechsel zum OTB als Träger hieß er dann „Fortschritt Wittstock“. 1993, wenige Jahre nach der Wende, benannte man sich wieder in „Hansa“ um. Die ältesten Bilder sind aus dem Jahr 1920. Auf den Fotos der mittleren Jahre ist aber auch noch der ein oder andere Spieler drauf, der heute noch lebt. Thomas Krieglstein vom Vorstand würde sich freuen, wenn er morgen auch den ein oder anderen „alten Hasen“ begrüßen könnte. Persönliche Einladungen sind nicht verschickt worden. „Jeder kann kommen“, sagt er. Der Fußball bildet natürlich den Schwerpunkt im Verein und auch in der kleinen Ausstellung. Unvergessen in der Vereinsgeschichte ist zum Beispiel die Pokal-Begegnung vom 14. August 1983, als die BSG Fortschritt Wittstock Oberligist Energie Cottbus mit einem sensationellen 1:0 nach Hause schickte. Welchen Stellenwert Fußball in der Nachkriegszeit hatte, lässt sich an einem Artikel in der Jugendzeitung „Junge Welt“ erkennen, die 1952 im Sportteil über eine Nachwuchsbegegnung berichtete und ausdrücklich erwähnte, dass 3000 (in Worten: dreitausend) Besucher auf dem Rosenplan dabei waren. Im Verein sind aber auch noch Erinnerungen an die Zeiten wach, als Rotarmisten vom Flugplatz Alt Daber als Gastspieler den Verein stärkten. Auch den anderen Abteilungen von Hansa sind Infotafeln gewidmet: den Handballern, Schwimmern, Keglern, Volleyballern und der Gymnastikgruppe. Hansa Wittstock ist der zweitgrößte Verein im Landkreis und hat 547 Mitglieder, davon 312 Kinder und Jugendliche. „Die würden sonst vielleicht an den Bushaltestellen rumhängen“, sagt Thomas Krieglstein. Er hat auch mal ausgerechnet, wie groß der Umfang der freiwilligen Arbeit ist, die die 52 ehrenamtlichen Betreuer im Jahr leisten: 15 650 Stunden. Morgen wird all dies gewürdigt – und der Verein wird ganz sicher die Gelegenheit nutzen, sich bei den vielen Sponsoren und Unterstützern zu bedanken, die Hansa, Lok, Fortschritt und wieder Hansa in all den Jahren zur Seite standen. (Quelle: MAZ - Uta Köhn) |
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